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Mishus Geschichte erreichte uns durch einen Anruf aus Craiova.
Einige gutherzige Menschen baten uns um Hilfe, nachdem sie Tag für Tag mitansehen mussten, wie Mishu an einem extrem gefährlichen Ort ums Überleben kämpfte.
Mishu wurde zwar von liebevollen Menschen gefüttert, lebte jedoch in der Nähe eines stark frequentierten Supermarkts.
Jede Mahlzeit bedeutete Gefahr.
Um an Futter zu gelangen, musste er immer wieder die Straße überqueren, Autos ausweichen und sein Leben riskieren.
Die Menschen, die ihn versorgten, kamen meist mit dem Auto.
Und jedes Mal, wenn sie wieder wegfuhren, rannte Mishu ihnen hinterher – seine kurzen Beine so schnell er konnte.
In der Hoffnung, dass er diesmal mitgenommen wird.
Dass diese Fahrt endlich seine letzte auf der Straße sein würde.
Sie sahen ihm oft Dutzende Meter lang nach, die Herzen voller Angst, dass ihn jeden Moment ein Auto erfassen könnte.
Mishu war der kleinste Hund in der Gegend.
Und weil er nicht kastriert war, war er zusätzlichen Gefahren ausgesetzt:
Er wurde angegriffen, gebissen, von größeren Hunden gejagt.
Und doch blieb Mishu sanft, freundlich und unglaublich zutraulich.
Die Menschen, die sich um ihn kümmerten, schlossen ihn tief ins Herz.
Manchmal kletterte Mishu sogar ganz selbstverständlich in ihr Auto, suchte sich leise einen Platz –
als wolle er sagen:
„Ich bin bereit. Ich kann jetzt los.“
Doch so sehr sie ihn liebten, sie hatten bereits viele Hunde und konnten ihn nicht adoptieren.
Also wandten sie sich an uns.
Noch heute fragen sie nach ihm.
Wie es ihm geht.
Ob er in Sicherheit ist.
Und ob er endlich eine Familie gefunden hat.
Allein das zeigt, wie unvergesslich Mishu ist.
Mishu ist eine treue, anhängliche kleine Seele.
Er liebt es, Küsschen zu verteilen, sanft Hände oder Gesichter mit seiner Nase zu berühren und immer ganz nah bei seinen Menschen zu sein.
Auch mit anderen Hunden ist Mishu sehr freundlich.
Seine Liebe gilt nicht nur Menschen, sondern auch seinen Artgenossen.
Alles, was sich Mishu jemals gewünscht hat, war eine Autofahrt die in seinem eigenen Zuhause endet.
Eine Familie, die ihn nicht wieder zurücklässt.
Einen Ort, an dem er endlich bleiben darf.
Wir hoffen so sehr, diese Familie für ihn zu finden.
Eine Familie, bei der Mishu ins Auto steigt –
und nie wieder hinterherrennen muss.











